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Ausführliche und aktuelle Informationen sowie alle Infos zu unserer Handlung bei der Weltklimakonferenz in Kopenhagen:
www.vertical-response.de
 

 

Der Mensch ist geistiger Hüter des Lebens

Vergangenes, gegenwärtiges und zukünftiges Leben ist das höchste Gut auf Erden und bedarf der Achtung, des Schutzes und der Fürsorge des Menschen. Darunter verstehen wir menschliches Leben, das Leben von Tieren und Pflanzen, aber auch das Leben von Steinen und Flüssen, der Luft und des Feuers und der Wesenheit Erde. Die Seins-Formen der gesamten Schöpfung verdienen gleichermaßen Respekt und haben das Recht, zu leben. Der Schutz des Lebendigen ist ein spiritueller Urinstinkt, der jeden spirituellen Menschen in die Verantwortung zwingt.
Ein guter Geist ist dort notwendig, wo wichtige politische, ökonomische, soziale und ökologische Entscheidungen gefällt werden oder Handlungen stattfinden, die konkrete Auswirkungen auf das Leben haben. Wir müssen lernen und uns darin üben, unsere Spiritualität ernst zu nehmen und aus dem eitlen und bequemen spirituellen Elfenbeinturm heraus auf das wirkliche Spielfeld des Lebens wagen, wo es für Seele und Körper der Wesen um Leben und Tod geht.

 
Die Materie folgt dem Geist – der Geist formt die Materie
Dieses Wissen inspiriert unsere Handlungen. Unsere spirituelle Praxis setzen wir dort ein, wo wir einen Herzensruf oder Geistesruf vernehmen.
In den letzten Jahren war dies ein Heilungsritual für Mutter Erde auf der Vulkaninsel Stromboli, eine Schwitzhüttenritual und ein Jahr später ein Schutzritual beim Atommüll-Lager in Gorleben und ein viertägiges Trommelritual für einen guten Ausgang der Biodiversitätskonferenz am Rheinufer in Bonn.

Warmherziger Geist hat die Kraft, eine gute Atmosphäre, ein geistiges Feld zu schaffen, in und aus dem Gutes entsteht. Das Wissen und Erleben der Wirklichkeit geistiger Welten ist der Menschheit zum großen Teil verloren gegangen bzw. sie hat es sich noch nicht angeeignet – wir leben in einer entgeisterten Welt. In einer Welt ohne Geist gilt „Die Materie folgt der Materie“ und Probleme, die sich in der Materie zeigen (Kriege, Streit, Artensterben, Wohlstandskrankheiten, Süchte) werden mit materiellen Maßnahmen (Wettrüsten, Bestrafung, Naturschutzgesetze, Medikamente) bekämpft. Die materiellen Lösungsansätze übersehen, dass unsere Geisteshaltung die Ursache und der Motor all der vom Menschen gemachten Probleme ist – und bleiben so in ihrer Wirkung beschränkt.

„Die großen Probleme dieser Welt können nicht mit derselben Denkweise gelöst werden, mit welcher wir sie verursacht haben.“
Albert Einstein

Wir brauchen Hilfe aus der geistigen Welt
Die Weltsichten und das Erleben von Schamanen, Hinduisten, Buddhisten, Christen, Juden, Moslems und sich anders bezeichnenden spirituellen Menschen haben eine große Gemeinsamkeit: Sie erkennen, dass es jenseits der Dominanz unserer alltäglichen Wahrnehmung einen Zugang gibt zu einer Welt, die über unsere alltäglichen Sinneswahrnehmung und -interpretation hinaus geht. Das ist die Welt der geistigen personalen und transpersonalen Wesenheiten, der beseelten Wirklichkeit ohne oder losgelöst von der materiellen Manifestation. Viele Begriffe finden sich hierfür in den spirituellen Traditionen der Welt: Spirits, Großer Geist, Mutter Erde, Götter und Göttinen, Buddha, Boddhisatva, Heilige(r), Engel, Gott, Helfer, Heiliger Geist. Von diesen können wir – eine aufrichtige und hingebende Haltung vorausgesetzt – Hilfe bekommen. Wir können ihren weisen, liebevollen Geist in unseren Geist eintreten lassen.

"Vision ohne Handlung ist nur ein Traum, Handlung ohne Vision ist nur Zeitvertreib, aber Handlung mit einer Vision kann die Welt verändern."
Nelson Mandela

 

Die Natur des Menschen ist es, zu kooperieren
Die Menschheit und Menschlichkeit hat nur eine Zukunft, wenn wir lernen, über die Grenzen unserer Weltanschauungen hinweg zu kooperieren. Wenn wir kooperieren, können wir gemeinsam wirken. Wir streben nach einem Netzwerk gegenseitiger Unterstützung und Hilfe und gemeinsamen Handelns, ein Netzwerk von Geisthütern. Grundlage dieses Netzwerks ist echtes, aufrichtiges Interesse füreinander und die Bereitschaft, in der Begegnung mit den anderen eigene eingefahrene Denkensmuster und Irrtümer zu entdecken und zu zeigen. Das persönliche Kennenlernen, sich aufeinander einlassen und in der Länge auch sich aufeinander zu verlassen, ist Grundlage für ein gesundes, natürliches Wachstum des Netzwerks.
Von der Natur können wir lernen, dass Vielfalt (die heute als „Biodiversität“ bezeichnet wird) das Leben ermöglicht, Vielfalt der Stabilität dient und dass Vielfalt Schönheit ist. Was für die Lebens-Vielfalt (Biodiversität) gilt, gilt auch für die Geistes-Vielfalt (Spirituelle Diversität). Wir brauchen einander, um in der Begegnung und Konfrontation miteinander unsere ehrliche Motivation uns unsere Einsichten zu prüfen, uns gegenseitig zu stärken und weil der große Kreis nicht mehr der große Kreis ist, wenn eines seiner Teile verschwindet.
In der Begegnung von Geisthütern aller Couleur streben wir danach, die Schönheit, Kraft und den Geist der Vielfalt zu erkennen und zu erhalten. Wir nutzen die unterschiedlichen Zugänge zur Weisheit und Kraft der geistigen Welt und stärken jeden in seiner Aufgabe, die er mit seinem Zugang zu erfüllen hat.

 


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