Die authentische Erfahrung ist existentiell für den SchamanenDer modische „Mainstream-Schamanismus“ hat aus meiner Sicht die Tendenz, zu wenig zwischen Wachträumen und schamanischen Kräften zu differenzieren. Der Schamane stirbt den Ego-Tod. Narzissmus und Egozentrik sind Geistesgifte auf dem Weg zu authentischer Spiritualität und warmherzigen Schamanismus. Sie sind Ausdruck mangelnder Geborgenheit im Kosmos und/oder unvollständigen Kontaktes zur spirituellen Welt. Prof. Dr. Edith Zundel sprach in diesem Zusammenhang von „Zipfelerlebnissen“, die gerne als „Gipfelerlebnis“ vermarktet werden.
Schamanen gelten als Meister beider Welten. So will das gesellschaftliche Leben in gleicher Weise gemeistert sein wie die Welt der Geister. So wollen Beziehungsfähigkeit und Identität in gleicher Weise balanciert sein wie Körper, Geist und Geister.
|