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Vorstände

Eva Grünewald

„Nur mal auf dem Sommercamp der elementar-Kreise vorbei schauen und sehen was die da machen.“ - Das war vor 12 Jahren meine Absicht.

Doch was ich fand waren Menschen, die auf der Suche waren. Auf der ehrlichen Suche nach dem Wesentlichen - nach ihrem Wesen und ihrer Aufgabe in der Welt und dem was uns verbindet. Eine Suche, die uns in der westlichen Welt zu einem großen Teil abhanden gekommen ist.

Anfangs waren das für mich unbekannte Methoden, die vorwiegend auf der Tradition der Lakota-Indianer beruhten. - „Damit hab ich ja nix zu tun.“ Doch auch ich war auf der Suche - mehr als mir damals bewusst war. Und was ich fand war ein spirituelles Zuhause mit Menschen, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen sind und mit Menschen mit denen ich Freunde geworden bin.

Somit sehe ich meinen wesentlichen Beitrag für eine gesunde Erde, für eine gesunde Welt, für ein gesundes Miteinander indem, dass ich das Fortbestehen der elementar-Kreise pflege.

Pflegen heißt für mich mit Kopf, Herz und Hand weiterentwickeln, bewahren, wachsen, verändern, bewegen - wie das Wesen des Lebens selbst. Mit dieser Haltung stehe ich in meinem Leben über die elementar-Kreise hinaus. „Pflege das Leben, wo du es triffst.“ (Hildegard von Bingen)

Reiner Retkowski

Geboren in den 60-er Jahren haben mich in meiner Jugend vor allem die großen Strömungen der 70-er und 80-er Jahre beeinflusst. In meiner jugendlichen Sturm und Drang Zeit erlebte ich den Ausklang der Flower-Power Zeit, den kalten Krieg der Supermächte, der uns ohnmächtig erscheinen ließ und die daraus entstehende Friedensbewegung.

Ich möchte nicht sagen, dass diese Zeit besser war, aber sie erschien uns klarer und einfacher als es heute der Fall ist. Wir standen auf der Seite des Friedens und daran konnten wir uns festhalten. Trotzdem fehlte mir immer etwas, das mir sehr vertraut schien, das ich aber nicht benennen oder greifen konnte. Mein Verlangen diese Lücke in meinem Leben zu schließen trieb mich immer weiter.

Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte, begann ich Anfang der 90-er Jahre das Studium der Elektrotechnik, was mir ein tieferes Verständnis der systemischen Zusammenhänge brachte, aber nicht in der Lage war die Lücke, die mich so sehr beschäftigte, zu schließen.

In dieser Zeit traf ich auf die elementar-Kreise und meinen Lehrer Hugo-Bert Eichmüller. Mein Eindruck war, als ob ich endlich die Türe gefunden hatte, nach der ich so lange auf der Suche war, doch nun begann erst die richtige Arbeit.

Beharrlichkeit und die Liebe zum lebendigen ließen mich einen Schritt nach dem anderen gehen. Ich begann mehr und mehr zu begreifen, fand dabei die Kraft mein Studium abzuschließen und fand einen festen Halt, der mir half in den Wandlungen der Zeit zu stehen.

Nach all der Beschäftigung mit der großen Liebe des Lebens, blieb es nicht aus, dass sich ein Teil davon in uns verwirklichen wollte. Meine Frau und ich heirateten und wir bekamen drei wunderbare Kinder.

Wir erlebten mit den Kreisen die Höhen des Glücks und die Tiefen der Trauer, aber wir blieben uns und unserem Weg immer beharrlich treu.

Im Herbst des letzten Jahres kam für uns alle in den elementar-Kreisen der große Umbruch. Unser Lehrer beschloss sich zurück zu ziehen, damit war es für uns an der Zeit in die Verantwortung zu gehen. Wir gründeten den Verein elementar-Kreise und was mich auch heute noch in Erstaunen versetzt, ich wurde einer der beiden Vorsitzenden. Das Leben ist einfach unglaublich.